Beim isländischen Moos mit der botanischem Bezeichnung "Cetraria islandica", welches ebenfalls bei Elmagalu erhältlich ist, handelt es sich eigentlich um keine Moosart, sondern um eine Strauchflechte. Man findet sie nur in höheren Lagen.
Für das Gewächs sind noch weitere Namen üblich, wie Irisches Moos, Blutlungenmoos, Blätterflechte und Rentierflechte.
Die Bezeichnung Hirschhornflechte weist auf die geweihartigen Triebe der polsterbildenden Flechte hin.
Der Begriff Fiebermoos bezieht sich auf den Einsatz bei Infektionskrankheiten in der traditionellen Heilkräuterkunde.
Das Isländische Moos wird bei den Kräuterkundlern jedoch auch noch zur Stärkung nach dem Abklingen von Infektionskrankheiten eingesetzt.
Getrocknetes Islandmoos zur Räucherung:
Islandmoos hinterlässt beim Räuchern ein würzig-krautiges, angenehmes, betörendes und waldiges Aroma.
Es heißt, mit dem Rauch von Islandmoos lassen sich die Naturgeister (Gnome und Elfen) anlocken und milde stimmen. Mit der Räucherung gelingt es, dem Universum effektiv seine Wünsche zu überbringen. (Wunschmoos)
Es wird zur psychischen Reizlinderung, oder auch als Blockadenlöser eingesetzt.
Der Überlieferung nach, soll eine Islandmoos-Räucherung die Seele beruhigen. Isländisches Moos eignet sich zudem hervorragend für Glücksräucherungen, bspw. in Kombination mit Farn, Kalmus, Piment, Rose, Muskatnusblüte oder Veilchenwurzel.
Es wirkt hinzu erdend, steht für Vitalität, fördert die Selbstheilungskräfte, regt Visionen an und dient als Vermittler im Schamanismus.
(Räucher-Info)